Das Studium verläuft auf jeder Fachhochschule und Universität unterschiedlich, gliedert sich jedoch gleich. An keinem Standort innerhalb Deutschlands hat Design einen Numerus Clausus den Studenten zum Studieren erreicht haben müssen, stattdessen sind Prüfungen vorgesehen die das künstlerische Können der Bewerber testen sollen. Meistens sind diese Prüfungen in drei Phasen aufgeteilt. Als Erstes muss eine Bewerbungsmappe abgegeben werden. In dieser Bewerbungsmappe muss sich eine von der Universität oder Fachhochschule vorgegebene Anzahl von Werken befinden. Standartwerke sind dabei Körperstudien mit Bleistift oder Tusche. Es sind aber auch Bilder aus dem Bereich Malerei oder sogar Bildhauerei willkommen. Es wird nach Konzeption, Ausfertigung und Originalität bewertet. Wenn die erste Phase bestanden wurde, wird der Bewerber in der zweiten Phase an die Universität oder Fachschule geladen, um dort an einem Eignungstest teilzunehmen. Dieser Eignungstest ist wiederholbar, gestaltet sich Jahr für Jahr unterschiedlich und soll überprüfen ob man die Werke in der Bewerbungsmappe eigenständig erstellt hat. Anschließend folgt die dritte Phase: Ein Bewerbungsgespräch. Dieses Gespräch nimmt jedoch in der Regel keinen Einfluss mehr auf Studienplatzverteilung. Wenn die Aufnahmeprüfungen erfolgreich waren folgen insgesamt 6-7 Semester Studium. In den ersten beiden Semestern werden die Kernbereiche abgedeckt (Grundstudium). In den nächsten zwei hat der Student die Möglichkeit sich zu spezialisieren. Im 5. und 6. Semester werden die bereits spezialisierten Bereiche weiter vertieft. Entweder nach dem 6. oder nach dem 7. Semester endet in der Regel das Studium mit einer Abschlussarbeit und dem Erwerb des Bachelors of Arts. An einigen Universitäten und Fachhochschulen wird danach noch ein Masterstudiengang angeboten.